Papierlexikon

A

Absolute Feuchtigkeit

Die Gesamtmenge des Wasserdampfes pro Volumeneinheit der Atmosphäre. Bei Papier diejenige Wassermenge in Gewichtsprozent, die im Papier vorhanden ist.

Alterungsbeständigkeit

Eigenschaft des Papiers, seine Merkmale bei Dauergebrauch bzw. langzeitig beizubehalten. Als alterungsbeständig werden auch säurefreie Papiere bezeichnet.
Alterungsbeständigkeit von Papier nach deutscher Norm:
Diese deutsche Norm beschreibt Papiere, die als Informationsträger in Archiven mit langer Lagerzeit benutzbar sein müssen. Ihre Alterungsbeständigkeit ist nach Lebensdauerklassen gestaffelt:
LDK 6-40: Papiere mit einer Lebensdauer von mindestens 50 Jahren
LDK 6-70: Papiere mit einer Lebensdauer von mindestens 100 Jahren
LDK 12-80: Papiere mit einer Lebensdauer von einigen 100 Jahren
LDK 24-85: Papiere mit einer Lebensdauer, an die höchste Ansprüche gestellt werden können.
Entsprechend diesen Klassen dürfen Papiere „alterungsbeständig“ genannt werden.

Altpapier

Recycelbares Papier, auch Karton und Pappe. Gesammeltes und der Wiederverwendung zugeführtes Papier, das überwiegend als ehemaliges Druckobjekt (Zeitungen, Zeitschriften, Telefonbücher u.a.m.) in aufwendigen Reinigungsprozessen von Fremdstoffen und Fremdkörpern getrennt und von den Druckfarben befreit werden muss (De- Inking-Verfahren). Durch weitere Aufbereitung wird das Material wieder in Faserstoff zerlegt. Eine Trennung nach der ursprünglichen Stoffklasse – Zellstoff oder Holzschliff, chlorfreie oder chloranteilige Erstbleichung – ist hier normalerweise nicht mehr möglich.

B

Bahnbreite

Seite des Bogens, die aus der Gesamtbreite der Papierbahn herausgeschnitten wurde. Bankpostpapier Feines, hochwertiges Geschäftsdrucksachen- und Schreibpapier aus Zellstoff und Hadern, in verschiedenen Ausstattungen wie z.B. Wasserzeichen, Strukturprägung.

Baumwolle

Aus der Samenkapsel der Baumwollpflanze stammende Fasern, aus denen hauptsächlich wenige saugfähige und weiche Papiere hergestellt werden. Sie werden oft mit anderen Fasern gemischt.

Belegleserpapier

Spezielles Papier für maschinelle Belegleserkennung. Besondere Anforderungen an Materialreinheit und Staubfreiheit. Wird auch als OCR-Papier bezeichnet.

Beschneiden

In der Papierindustrie im Allgemeinen das Längs- und Querschneiden der Papierrollen auf einem Einrollen oder Mehrrollen-Querschneider. Aber auch das Schneiden auf einem Planschneider, wenn es sich um kleinere Mengen im Sonderformat handelt.

Biegesteifigkeit

Widerstand, der der Biegebelastung des Papiers entgegengesetzt wird.

Bilderdruckpapier

Beidseitig gestrichenes Papier. Blatt Benennung von Papier und Karton im ungefalzten Zustand für Formate kleiner als DIN A3. Für Formate, die im ungefalzten Zustand DIN A3 und größer sind, sowie für alle Formate im gefalzten Zustand wird im allgemeinen die Benennung Bogen verwendet.

Blattbildung

Vorgang der Verfilzung der Fasern und Entwässerung der Fasersuspension auf dem Schöpfsieb bei der manuellen Papierherstellung oder bei der industriellen Papiererzeugung auf Langsieb-, Doppelsieb- oder Rundsiebpapiermaschinen.

Breitbahn

Papierbogen, dessen lange Seite aus der Breiten der Papierbahn geschnitten wurde. Die Laufrichtung des Bogens liegt also parallel zur Schmalseite.

Buchungspapier und -karton

Besonders fest, zäh und dimensionsstabil.

C

Chlorarme Bleiche

Zellstoffbleiche mit geringstmöglicher Verwendung von Chlor oder Chlorverbindungen. Um die Umweltbelastung durch die Chlorbleiche zu reduzieren, wird Zellstoff mehr und mehr mit Sauerstoff vorgebleicht. Dadurch kann der Chloreinsatz gegenüber konventionellen Verfahren beträchtlich verringert werden, ohne dass bei der Zellstoffqualität Einbußen hingenommen werden müssen. Die chlorarme Bleiche hat sich bereits seit einigen Jahren im großindustriellen Einsatz bewährt.

Chlorbleiche

Zellstoffbleiche mit Hilfe von Elementarchlor oder Chlorverbindungen. Die Chlorbleiche ist, chemisch gesehen, das optimale Verfahren, um Lignin (das unter Sauerstoffeinwirkung brüchig wird, dabei zerfällt und daher im Papier unerwünscht ist) von der Zellstoff-Faser zu trennen.
Gasförmiges Chlor verändert Lignin bei diesem Verfahren so, dass es mit Natronlauge vollständig aus dem Zellstoff herausgelöst werden kann. Es verbleibt kein Lignin im Zellstoff und die Zellstoffaser wird in keiner Weise angegriffen. Der Nachteil des Verfahrens ist aber, dass die Abwässer aus der Chlorbleiche leider nur unzureichend gereinigt werden können und daher die Gewässer belastet.
Weltweit zeichnen sich aber technische Lösungen ab, um diese Umweltbelastung zu beseitigen. Die Chlorbleiche wurde in der Papierindustrie nach der Entdeckung und Darstellung des Chlors im Jahre 1774 durch Karl W. Scheele eingesetzt, um weißere Papiere zu bekommen.

Chlorfreie Bleiche

Umweltschonendes Verfahren bei der Herstellung von Zellstoff und Holzschliff als Basis für die Papierherstellung. Bei der Bleichung von Zellstoffen und Holzschliff wird heutzutage reines Chlor(gas) kaum noch verwendet, jedoch kommen Chlorverbindungen zum Einsatz. Auf dieser Basis hergestellte Papiere werden als elementar-chlorfrei (ECF) oder chlorarm bezeichnet, sowie der Chlorgehalt eine bestimmte Menge nicht übersteigt. Bei Verzicht von Chlorverbindungen und Einsatz von z.B. Sauerstoffbleichung bei der Zellstoffherstellung kann Papier als chlorfrei gebleicht bezeichnet werden. Enthält das Endprodukt jedoch noch einen Anteil an chlorarmen Zellstoffen, wird dieses Papier ebenfalls in der Klassifizierung ECF geführt. Als „100 % chlorfrei gebleicht (TCF)“ werden die Sorten bezeichnet, die auch auf minimale Anteile von anders gebleichten Zugaben und Zellstoffanteilen verzichten. Diese Sorten werden auch mit dem Zusatz „TCF“ bzw. „ACF“ (total bzw. absolut chlorfrei) am Markt geführt. Für die mit 100 % chlorfrei gebleicht (TCF) ausgezeichneten Sorten wird herstellerseitig im Allgemeinen bei einem AOX-Wert gleich 0.00 und einem OX-Wert von < 30 mg/kg Papier (unter der Nachweisgrenze) absolute Chlorfreiheit zugesagt. [/av_toggle] [av_toggle title='CB / CFB / CF ' tags=''] Funktionshinweis für Selbstdurchschreibepapier. C = Coated (gestrichen) F = Front (Vorderseite) B = Back (Rückseite) [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='D' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='De-Inking' tags=''] Reinigungsverfahren zur Entfernung der Druckfarbe aus Altpapierfasern. Der aus bedrucktem Altpapier gewonnene Faserbrei wird dabei in einer Art Wäsche mit Seife oder Natronlauge behandelt. Dabei lösen sich die Druckfarben, eingepumpte Luft treibe die Farbteilchen nach oben, wo sie als Schaum abgeschöpft werden können. Der Schaum wird eingedickt und in einem Wirbelschichtkessel bei hoher Temperatur verbrannt; die dabei entstehende Asche wird ordnungsgemäß auf einer Deponie gelagert. [/av_toggle] [av_toggle title='Dimensionsstabilität ' tags=''] Die Stufe, bis zu der das Papier seine linearen Maße bei Änderungen des Feuchtigkeitsgehalts oder bei Spannung bzw. Zugbeanspruchung beibehält. [/av_toggle] [av_toggle title='Dünndruck ' tags=''] Trotz geringen Gewichtes ist das Papier griffest und opak (nicht bzw. relativ gering durchscheinend). [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='F' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Farbannahmefähigkeit' tags=''] Fähigkeit einer Papieroberfläche, Farbe gleichmäßig und in ausreichendem Maße während des Druckprozesses von der Druckform oder dem Gummituch (Offset) aufzunehmen. [/av_toggle] [av_toggle title='Farbaufnahmevermögen' tags=''] Eigenschaft eines Papiers, Farbe aufzunehmen, wodurch Geschwindigkeit und Wegschlagverhalten gegenüber der Druckfarbe determiniert werden. [/av_toggle] [av_toggle title='Feuchtdehnung' tags=''] Dehnung oder Schrumpfen von Papier, in Prozent ausgedrückt; sie wird durch eine Änderung des Feuchtigkeitsgehalts verursacht und beeinflusst dadurch auch die Dimensionsstabilität. [/av_toggle] [av_toggle title='Filzprägung ' tags=''] Besonders markante Prägung, die in der Naßpresse der Papiermaschine mit Filzen erfolgt, die sich von den normalen Papiermaschinenfilzen unterscheiden. Es entsteht ein Papier mit interessanter Struktur für besondere Anwendungsbereiche. [/av_toggle] [av_toggle title='Filzseite ' tags=''] Papieroberseite im Gegensatz zur Siebseite. [/av_toggle] [av_toggle title='Flächengewicht' tags=''] (richtig: flächenbezogene Masse). Bezeichnung für die Gewichte von Papieren, Kartons und Pappen. Gemessen werden sie in Gramm pro Quadratmeter. Papiererzeugnisse bis etwas 150 g/qm bezeichnet man als Papier, zwischen 150 und 600 g/qm sind es in der Regel Kartons und darüber hinaus Pappen. [/av_toggle] [av_toggle title='Formation' tags=''] Struktur und der Grad der Einheitlichkeit der Faserverteilung im Papier, gemessen oder beurteilt mittels hindurchgeschicktem Licht. Die Formation wird allgemein auch als die „Durchsicht des Papiers“ bezeichnet. [/av_toggle] [av_toggle title='FSC' tags=''] Umweltzertifikate [/av_toggle] [av_toggle title='Füllstoffe' tags=''] Anorganisches Material, wie z.B. Ton, Titandioxid, Calciumkarbonat und andere weiße Pigmente, die dem Faserstoff bei der Papierherstellung zugesetzt werden, um die Opazität, Weiße und die Oberfläche zu verbessern. Füllstoffe setzen auch den Klang herab, wie zum Beispiel im fast „geräuschlosen“ Programmpapier für Konzertveranstaltungen. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='G' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Geripptes Papier mit Wasserlinienzeichen' tags=''] Fertigerzeugnis, das mit einem Egoutteur hergestellt wird, der eng beieinander liegende Linien aufweist. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='H' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Hadern' tags=''] Lumpen aus Zellulosefasern. Früher wurde Papier ausschließlich aus Textilfasern (Lumpen) hergestellt, die als Hadern bezeichnet werden. Mit der Zunahme des Papierverbrauchs musste man sich nach neuen Faserstoffen umsehen. Heute verwendet man Hadern, welche auf mechanisch-chemischem Wege aus Leinen, Baumwolle, Seide freigelegt werden. Nur für hochwertige Papiere wie Büttenpapiere, Wertpapiere (Banknoten, Aktien usw.), Ausweispapiere. Hadernpapiere zeichnen sich durch sehr lange Haltbarkeit aus. [/av_toggle] [av_toggle title='Hartpost ' tags=''] Höherwertiges Geschäftsausstattungs- und Schreibpapier. [/av_toggle] [av_toggle title='Holzfreie Papiere ' tags=''] Papiersorten aus Zellstoff, die höchstens 5% verholzte Fasern (Holzstoff) enthalten. [/av_toggle] [av_toggle title='Holzschliff' tags=''] Papierfaserstoff, der durch das mechanische Zerreiben entrindeter Holzstämme an einem sich drehenden Stein unter Zuführung von Wasser unter atmosphärischem Druck gewonnen wird. Der Oberbegriff für mechanisch hergestellten Halbstoff (Halbzeug) aus Holz ist Holzstoff. [/av_toggle] [av_toggle title='Holzstoff' tags=''] Oberbegriff für mechanisch hergestellten Halbstoff aus Holz. Wird auch als Synonym für Holzschliff gebraucht. [/av_toggle] [av_toggle title='Flächengewicht' tags=''] (richtig: flächenbezogene Masse). Bezeichnung für die Gewichte von Papieren, Kartons und Pappen. Gemessen werden sie in Gramm pro Quadratmeter. Papiererzeugnisse bis etwas 150 g/qm bezeichnet man als Papier, zwischen 150 und 600 g/qm sind es in der Regel Kartons und darüber hinaus Pappen. [/av_toggle] [av_toggle title='Formation' tags=''] Struktur und der Grad der Einheitlichkeit der Faserverteilung im Papier, gemessen oder beurteilt mittels hindurchgeschicktem Licht. Die Formation wird allgemein auch als die „Durchsicht des Papiers“ bezeichnet. [/av_toggle] [av_toggle title='FSC' tags=''] Umweltzertifikate [/av_toggle] [av_toggle title='Füllstoffe' tags=''] Anorganisches Material, wie z.B. Ton, Titandioxid, Calciumkarbonat und andere weiße Pigmente, die dem Faserstoff bei der Papierherstellung zugesetzt werden, um die Opazität, Weiße und die Oberfläche zu verbessern. Füllstoffe setzen auch den Klang herab, wie zum Beispiel im fast „geräuschlosen“ Programmpapier für Konzertveranstaltungen. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='L' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Laubholzbäume ' tags=''] Bäume mit breiten Blättern, die jedes Jahr ihr Laub verlieren. Die Größe der gewonnenen Fasern aus Laubholz beträgt ca. 1 mm Länge und 0,03 mm Breite. Zur Zellstoffherstellung werden vorwiegend Rotbuche, Birke, Pappel und Eukalyptus verwendet, jedoch keine Harthölzer. [/av_toggle] [av_toggle title='Laufgeschwindigkeit' tags=''] Geschwindigkeit des produzierten Papiers in einer Papiermaschine in laufenden Metern pro Minute. Zeitungspapier wird heute mit einer Laufgeschwindigkeit von ca. 1000 m/min (bei einer Arbeitsbreite von bis zu 9 m) produziert, Tissuepapier sogar schon mit 2000 m/min. [/av_toggle] [av_toggle title='Leimpresse' tags=''] Bereich in einer Papiermaschine, in dem die Oberflächenleimung auf die Papierbahn aufgebracht wird. [/av_toggle] [av_toggle title='Leimung' tags=''] Behandlung von Papier mit Leimstoffen und/oder Chemikalien, um sie beständig gegen Wasser, Öl und andere Flüssigkeiten zu machen oder die Bedruckbarkeit und die Festigkeit zu verbessern. Dabei wird unterschieden zwischen Stoffleimung und Oberflächenleimung. Für die Stoffleimung werden heute zur Verbesserung der Alterungsbeständigkeit von Papier neutrale Leimungsmittel eingesetzt und außerdem als Füllstoff Calciumkarbonat als Puffer zur Neutralisierung von Säuren und sauren Salzen. [/av_toggle] [av_toggle title='Leinenprägung ' tags=''] Struktur, die dem Papier ursprünglich durch Satinieren mit einem Leinentuch vermittelt wurde und die jetzt auf einem Prägekalander mit Leinentuchstrukturen erreicht wird. [/av_toggle] [av_toggle title='Lignin' tags=''] Schwer abbaubarer, komplexer, hochpolymerer Naturstoff, der zusammen mit der Zellulose einen Hauptbestandteil des Holzes bildet. Der Ligninanteil der verschiedenen Holzarten ist sehr unterschiedlich. Lignin bewirkt in holzhaltigen Papieren Vergilbung und Bräunung. Es kann auch im Papier nachgewiesen werden mit Anilinsulfat (Gelbfärbung) oder Phlorogluzin (Rotfärbung). [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='M' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Maschinenglatt ' tags=''] Papierglätte, die allein im Glättwerk am Ende der Papiermaschine erreicht wird und nicht durch eine zusätzliche Behandlung im Kalander. [/av_toggle] [av_toggle title='Maschinenlaufrichtung ' tags=''] Richtung, in die die Fasern in der Papiermaschine auf dem Sieb fließen und sich bei der Blattbildung formieren. Es ist die Richtung des Bahnverlaufs durch die Papiermaschine. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='O' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Oberflächenleimung' tags=''] Leimung, die in der Leimpresse der Papiermaschine auf die Papieroberfläche aufgebracht wird. [/av_toggle] [av_toggle title='Opazität ' tags=''] Eigenschaft von Papier, die die Lichtdurchlässigkeit einschränkt und den Grad des Nichtdurchscheinens der Druckfarbe bestimmt. [/av_toggle] [av_toggle title='Optische Aufheller ' tags=''] Farblose Substanz, die ultraviolette Strahlung absorbieren kann und sie als sichtbare Strahlung wieder abgibt. Der Weißegrad des Papiers wird durch die Verwendung von optischen Aufhellern sowohl bei Naturpapieren als auch bei gestrichenen Papieren verbessert. Allerdings wirken sich solche Zusätze nachteilig auf die Lichtechtheit des Papiers aus. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='P' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='PrePrint ' tags=''] Copy-, Laser- und Inkjetdruckereinsatz auf vorgedrucktem Spezial-Papier (PrePrintpapier). Die Vordrucke werden überwiegend im Offsetdruck auf großformigen Bogen (Roh-DIN A2 oder -DIN A1) hergestellt. Wichtig ist die Beachtung besonderer Parameter beim Druck und Schneiden, insbesondere, um die Feuchtigkeitseinstellung des Papiers nicht zu verändern. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='R' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Recycling' tags=''] Umweltzertifikate [/av_toggle] [av_toggle title='Reißfestigkeit ' tags=''] Stärkste Belastung, die Papier aushalten kann, bevor es zerreißt. Testmöglichkeit nach DIN 53112 (Zugfestigkeitsprüfung). [/av_toggle] [av_toggle title='Ries' tags=''] Von arabisch rizma = Ballen. Variable Mengeneinheit für Formatpapiere, z.B. 250 oder 500 Bogen pro Paket. Wie viel Bogen in einem Ries sind, ist vom Bogengewicht abhängig; ein Ries soll noch getragen werden können, weshalb es in der Regel nicht mehr als 25 kg wiegt. [/av_toggle] [av_toggle title='Rupfen' tags=''] Bersten oder Aufreißen der Papieroberfläche durch den Zug der Druckfarbe beim Prozeß der Druckfarbenübertragung. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='S' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Satinage' tags=''] Oberflächencharakteristik des Papiers. Satinage bedeutet ganz allgemein das Glätten der Oberfläche in einem Kalander. [/av_toggle] [av_toggle title='Satinieren ' tags=''] Durchleiten der Papierbahn zwischen den Walzspalt in einem Glättwerk der Papiermaschine, in einem Superkalander, wodurch sowohl bei Naturpapieren als bei gestrichen Papieren die gewünschte Oberflächenglätte erreicht wird. Durch die Satinage werden in der Regel auch Glanz und Transparenz erhöht. [/av_toggle] [av_toggle title='Säurefreies Papier ' tags=''] Papiersorte, die keine Säure und auch keine Restchemikalien enthält, die Säure freisetzen könnten. Dieses Papier hat einen pH-Wert von mehr als 7. Es wird auch als neutralgeleimt bezeichnet. Wenn von einem Papier Alterungsbeständigkeit verlangt wird, sind solche Qualitäten zu bevorzugen. [/av_toggle] [av_toggle title='Schattenwasserzeichen' tags=''] Wasserzeichen, dessen Bildfläche opaker ist als die restliche Papierfläche und das, gegen das Licht betrachtet, etwas dunkler aussieht als ein konventionelles Wasserzeichen, das aufgrund seiner größeren Transparenz sichtbar wird. [/av_toggle] [av_toggle title='Sekundärfasern' tags=''] Fasern für die Papierherstellung, die aus Altpapier gewonnen werden. [/av_toggle] [av_toggle title='Steifigkeit' tags=''] Widerstand des Papiers oder Kartons gegenüber Biegen. Auch Biegesteifigkeit genannt. [/av_toggle] [av_toggle title='Stippen ' tags=''] Nicht „aufgelöste“ Faserverbände oder Faserbündel, die aus der Fasersuspension von der Blattbildung auf der Papiermaschine durch sogenannte Entstripper beseitigt werden müssen. [/av_toggle] [av_toggle title='Synthetische Papiere' tags=''] Papierähnliche Materialien, die durch Extrudieren einer fortlaufenden Kunststoffolie erzeugt werden oder durch Spinnen, Verweben, Verkleben von Kunststoffasern (Kunstfasern) oder in einem Papierherstellungsverfahren, bei dem Zellulosefasern teilweise oder vollständig durch Kunststoffasern ersetzt werden. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading heading='T' tag='h2' style='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' padding='0' color='' custom_font=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Transferdruckpapier' tags=''] Papier, das als Bedruckstoff beim Thermodruck verwendet wird, wobei das Papier zuerst mit dem gewünschten Muster bedruckt wird, indem Druckfarben mit sublimierbaren, dispergierten Farbstoffen eingesetzt werden. Wenn das bedruckte Papier unter Hitze und Druck in Kontakt mit dem Gewebe kommt, übertragen sich die Farbstoffe des aufgedruckten Musters durch Sublimierung des Gewebes. [/av_toggle] [/av_toggle_container] [/av_one_full] [av_one_full first] [av_heading tag='h2' padding='0' heading='U' color='' style='' custom_font='' size='' subheading_active='' subheading_size='15' custom_class=''][/av_heading] [av_toggle_container initial='0' mode='toggle' sort=''] [av_toggle title='Umweltzeichen' tags='']

Blauer Engel

Blauer Engel-Logo

Der blaue Engel wird durch RAL – Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. vergeben. Die für Recyclingpapiere bis 170 g/m2 gültige Norm (RAL ZU 14) schreibt folgende Bedingungen vor: Der Faserstoff muß aus 100 % Altpapier hergestellt sein. Mindestens 65% müssen aus unteren, mittleren und krafthaltigen Altpapiersorten stammen. Zudem dürfen im Produktionsprozess keine optischen Aufheller verwendet werden.

FSC

FSC-Logo
http://www.fsc-deutschland.de/ist eine Initiative, die sich weltweit für nachhaltige Waldbewirtschaftung einsetzt. Forstwirtschaftlichen Produkten (zu denen auch Papier gehört) wird das FSC Logo nach sozialen, ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten verliehen. FSC zertifiziert auch die Produktkette, d.h. dass die Holzprodukte in der Produktions- und Lieferkette von der Waldstrasse bis zum Endverbraucher jederzeit eindeutig identifizierbar bleiben. Der Endkunde erhält somit garantiert Holzprodukte aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Forstbetrieben.

Papier Ludwig ist seit März 2006 „Registrierter Anbieter von FSC-zertifizierten Produkten“ in Deutschland unter dem ID-Code FSC-N001576.

Die Logovarianten

FSC-zertifizierte Produkte können vier verschiedene Label tragen. Je nach Zusammensetzung werden folgende Label verwendet:
FSC-100%
FSC 100% Label
Ein Produkt mit dem 100%-Logo enthält ausschließlich Rohstoffe, die aus FSC-zertifizierten Wäldern stammen. Es ist keine Vermischung mit unzertifizierten Materialien möglich. Papierprodukte mit dieser Auslobung sind bisher kaum erhältlich.
FSC-Mix
FSC Mix
In der Produktion wird neben FSC-zertifiziertem Rohstoff auch nicht zertifiziertes Holz verwendet, das aber immer aus kontrollierten Quellen stammt. Der Begriff kontrollierte Quellen beinhaltet verschiedene Minimalforderungen und verhindert garantiert, dass Holz aus Raubbau in die Produktion einfliessen kann. Die meisten Papierprodukte fallen in diese Kategorie.
FSC-Recycled
FSC Mix Recycling
Gleiche Anforderungen wie Logo FSC Mix. Zusätzlich enthalten diese Papiere aber einen Anteil kontrolliertes Recyclingmaterial.

FSC Recycling Label
Dieses Papier wurde aus 100% Recyclingfaser oder Recyclingholz hergestellt. Als Recyclingmaterial gelten nur solche Materialien, die schon einmal verwendet wurden (Post-Consum). Industrieller Abfall, der im Verlauf von Herstellungsprozessen anfällt, gilt nicht als Recyclingmaterial.

PEFC

PEFC-Logo
steht für Zellstoff, der aus ökologischen, ökonomischen und sozial nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Die Zertifizierung der Produktkette („Chain-of-Custody“) ermöglicht es, den Holzfluss im gesamten Produktionsprozess vom zertifizierten Waldbestand zum holzbe- und verarbeitenden Betrieb bis hin zum Einzelhändler nachzuvollziehen. Papier Ludwig ist seit März 2006 „Registrierter Anbieter von PEFC-zertifizierten Produkten“ in Deutschland unter dem ID-Code PEFC/04-4-0032

ECO-Label – EU Blume – EU Ökolabel

Ecolabel
Dieses Umweltzeichen stellt sicher, dass die Papierproduktion allgemein hohen Umweltanforderungen genügt. Strenge Richtlinien regeln den Herstellungsprozess, von der Nutzung der Rohstoffe und Chemikalien über den Energieverbrauch bis hin zu Wasser- und Luftemission sowie die Abfallwirtschaft. Außerdem werden nur Holzfasern aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern eingesetzt.

V

Volumen

Verhältnis von Dicke zu Gewicht in g/qm. Man spricht von einfachem Volumen, wenn ein Papier mit einer flächenbezogenen Masse von 100 g/qm eine Dicke von 0,1 mm aufweist, von zweifachem Volumen bei 0,2 mm Dicke usw.

W

Wasserzeichen

Im Durchlicht im Papier sichtbare hellere Zeichen, Formen oder Muster, die durch eine Reduzierung der Opazität entstehen. Es sind Linienwasserzeichen, die mit dem Egoutteur auf der Papiermaschine erzeugt werden. Schattenwasserzeichen sind dunklere Formen und Muster, die durch eine stärkere Faseranhäufung hervorgerufen werden. Sehr plastisch und kunstvoll wirken Bildwasserzeichen aus Kombinationen von Linien und Schatten.

Z

Zeitungsdruckpapier

Stark holzhaltiges Papier mit einem Flächengewicht von etwa 52 g/qm; durch Zusatz von Füllstoffen erreicht man heute aber auch schon eine flächenbezogene Masse von 48 und 45 g/qm. Zeitungsdruckpapiere werden heute oft schon hergestellt unter Verwendung von bis zu 70 % Sekundärfasern aus Altpapier. Sie müssen zur schnellen Farbaufnahme auf der Rotationsmaschine sehr gute Saugfähigkeit und hohe Festigkeit aufweisen.